Im Grundsatz erfüllt die Sozialhilfe in allen Fällen denselben Zweck: Nämlich den Menschen die nötige Unterstützung zukommen zu lassen, die sie brauchen, um zu überleben – respektive, um als Mitglieder unserer Gesellschaft existieren zu können -, wenn die übrigen Mittel ausgeschöpft sind. Um das Wesen der Sozialhilfe zu begreifen, müssen wir einen Blick auf die Menschen werfen, die diese Hilfe...
erstellt durch Raphael Golta.
Aktualisiert am 11. Juli 2017

Im Gemeinderat ist ein Vorstoss zum bedingungslosen Grundeinkommen (BGE) hängig. Aus meiner Sicht stellen seine ProtagonistInnen wichtige Fragen. Das BGE ist für mich aber die falsche Antwort.

Im Normalfall bestreiten wir unseren Lebensunterhalt dank Erwerbsarbeit. Ich bin davon überzeugt, dass das so bleiben soll – und auch so bleiben wird. Nicht nur, weil unser Wohlstand davon abhängt, sondern auch, weil Arbeit etwas Wertvolles ist. Natürlich bereitet Arbeit nicht nur Freude – sie kann belastend sein, Stress auslösen. Der Alltag gestaltet sich in verschiedenen Branchen und Berufsfeldern auch...
erstellt durch .
Aktualisiert am 23. Mai 2017
Politisch
Meine Arbeit

Zürich gibt den Takt vor

Als Sozialvorsteher der Stadt Zürich engagiere ich mich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Stadt und ihre Bevölkerung geben seit Jahrzehnten wichtige gesellschaftliche Impulse, die weit über unsere Grenzen hinaus wirken: Drogenpolitik, Asylpolitik, die Förderung bezahlbaren Wohnraums, der Umgang mit den Schwächsten der Gesellschaft – das sind meine konkreten Handlungsfelder, hier stehe ich dafür ein, was Zürich ausmacht. Politik, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.

In den vergangenen Jahren als Stadtrat habe ich den Ausbau der Kinderbetreuungsangebote vorangetrieben. Bald werden erstmals genügend subventionierte Kita-Plätze für alle Eltern mit geringem bis mittleren Einkommen zur Verfügung stehen. Konfrontiert war ich zudem mit Problemen in verlotterten Liegenschaften, die zu hohen Preisen an sozial Schwache vermietet wurden. Hier habe ich gezielt interveniert und dafür gesorgt, dass sich die Situation für diese Menschen verbessert.

 

Sorgen bereiten mir die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt. Als Wirtschaftsstandort profitieren wir einerseits von der Dynamik, welche die Digitalisierung und Automatisierung mit sich bringen – neue Branchen, Unternehmen und Arbeitsplätze entstehen. Auf der anderen Seite führen steigende Ansprüche an die Qualifikation und die Leistungen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dazu, dass ein Teil von ihnen durch die Maschen des Arbeitsmarktes fällt. Unsere und meine Aufgabe ist es, diese Menschen zu unterstützen – sei es durch gezielte Qualifikations- und Integrationsangebote oder durch finanzielle Hilfe. Sie sind Teil der Gesellschaft und haben ein Recht darauf, am Leben in der Stadt Zürich teilzuhaben.

 

In der Asylpolitik zeigt Zürich der Schweiz oft, wie man‘s macht: So führen wir seit Jahren Beschäftigungsprogramme für Asylsuchende durch, die der Allgemeinheit zugutekommen. Mit dem geplanten Bundesasylzentrum auf dem Duttweiler-Areal geben wir ein klares Bekenntnis dazu ab, dass Asylsuchende nicht in eingezäunte Areale auf entlegenen Alpenpässen gehören, sondern dorthin, wo viele von uns leben und arbeiten.

Mandate

  • Verwaltungsrat
    Asyl-Organisation
    Zürich (AOZ)
    www.aoz.ch

     

  • Botschafter von
    «Ready – faire Chancen
    für alle Kinder!»
    ready.swiss

     

  • Verkehrsrat Zürcher Verkehrsverbund (ZVV)
    www.zvv.ch

Über Mich
Mein Credo

Aus der Stadt, für die Stadt

Als gebürtiger Stadtzürcher kenne ich Zürich mit Kinderaugen, aus dem Blickwinkel des Jugendlichen und des Studenten, aber auch als Erwachsener und als Vater.

In der Ausbildung und beruflich habe ich mich stets im Umfeld von Kommunikation und neuen Technologien bewegt – sei es als Journalist, Medienwissenschaftler, selbständiger Kommunikationsberater oder App-Entwickler. Die Milizpolitik war neben meiner beruflichen Tätigkeit mein grösstes und zeitintensivstes Hobby. Mit der Wahl in den Stadtrat konnte ich es zum Beruf machen.

 

Ich bin mit Catherine Heuberger Golta verheiratet, und wir haben zwei Kinder – Lucien ist knapp fünf und Aline knapp drei Jahre alt. Meine Frau und ich sind beide berufstätig, und so kenne ich die Herausforderungen, einen umfangreichen Job und die Familienarbeit unter einen Hut zu bringen, aus eigener Erfahrung. In unserem Fall funktioniert das vor allem wegen der grossen Unterstützung meiner Frau und der Grosseltern – sowie dem ausgezeichneten Kinderbetreuungsangebot in der Stadt Zürich.

 

Wie die einen oder anderen vielleicht schon gehört haben, lese ich mit Vorliebe Biografien von US-Präsidenten. Allenfalls werde ich beim derzeit amtierenden eine Ausnahme machen – ganz sicher, wenn es sich um eine Autobiografie handelt.

Laufbahn

  • seit 2014
  • Stadtrat und Vorsteher des Sozialdepartements

  • 2012-2014
  • Mitarbeiter einer App-Entwicklungsfirma
    im Zürcher Technopark

  • 2009-2011
  • Account Manager in einer internationalen Event-Agentur

  • 2004-2009
  • Selbständige Tätigkeit im Bereich Kommunikation und Beratung

  • 2003-2014
  • Kantonsrat / ab 2010:
    Präsident der SP-Fraktion

  • 1998-2004
  • Mitarbeiter eines Verbandes
    für internationale Pressevertriebsfragen

  • 1997-2002
  • Studium der Publizistikwissenschaft, Volkswirtschaft und Informatik an der Universität Zürich (Abschluss als lic. phil.)

  • 1995-1999
  • Journalistische Tätigkeit

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